Thorsten Krings Landtagswahl
Einer von uns

ÜBER MICH

Mein Name ist Thorsten Krings, ich bin 52 Jahre, BWL Professor und möchte mich als Kandidat bei Ihnen bewerben und bitte um Ihr Vertrauen. Warum?

Wir stehen in Baden-Württemberg heute am Scheideweg und brauchen für die Zukunft eine starke liberale Kraft. Grün-schwarz hat abgewirtschaftet: Wirtschaftspolitik findet nicht mehr statt, unsere KFZ Industrie liegt am Boden, Umweltpolitik beschränkt sich auf teure symbolische Akte, die Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens findet ohne uns statt und unser früher großartiges Bildungswesen ist bestenfalls noch Mittelmaß. Das einst liberal geprägte Musterländle ist zum Sanierungsfall geworden.

Deshalb möchte ich antreten, um die Zukunft Baden-Württembergs mit liberalen Inhalten mitzugestalten. Wir brauchen wieder eine starke liberale Partei, die Regierungsverantwortung übernimmt. Wir brauchen Fortschritt, statt Verbote. Wir müssen Ökologie und Ökonomie wieder vereinen. Wir brauchen Optimismus statt Zukunftsangst. Wir brauchen engagierte Bürger, statt Denkverbote. Wir brauchen Chancengleichheit statt Gleichmacherei.

Deshalb möchte ich 2021 als Kandidat für die FDP für die Wahl zum Landtag antreten und das Mandat für diesen Wahlkreis gewinnen. Als radikale Kräfte in Deutschland immer stärker wurden, beschloss ich, mich politisch zu engagieren und bin in die FDP eingetreten. Die Freiheit des Individuums und seine Möglichkeit, sich frei zu entfalten ist für mich der Grund, mich politisch zu engagieren. Eine Gesellschaft muss Freiheit, Würde und Wohlergehen der Individuen sicher stellen. Jeder einzelne muss sein volles Potenzial entfalten können.  

Seit 2019 bin ich in Wiesloch Stadtrat und Stellvertretender Bürgermeister. Im Gemeinderat wurde mir klar, wie viele kommunale Themen nur mit Unterstützung des Lands umsetzbar sind. Das war einer der Gründe, weshalb mein Interesse gerade an der Landespolitik geweckt wurde. Ich möchte vor allem in drei Bereichen inhaltlich Akzente setzen, nämlich in der Wirtschafts- und in der Bildungspolitik, aber auch in der inneren Sicherheit . Als langjährige Führungskraft in internationalen Konzernen und BWL-Professor bringe ich das notwendige Know How mit, um wieder marktwirtschaftliche Akzente in der Landespolitik zu setzen. Den pauschalen Rufen nach „mehr Staat“ in Folge der Corona-Krise kann und will ich mich als Liberaler nicht anschließen. Der Staat muss Regeln für freien und fairen Wettbewerb festlegen und in die Infrastruktur investieren. Aber er ist nie der bessere Unternehmer. Noch nie hat eine staatliche gelenkte Wirtschaft Wohlstand für alle oder Innovationen hervorgebracht. Wir brauchen mehr Wettbewerb und mehr Unternehmertum!

Die Bildungspolitik ist mir ein weiteres Herzensthema. Ich selbst hatte das Privileg, dass ich durch ein hervorragendes Bildungswesen in Baden-Württemberg und durch die Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung als erster in meiner Familie den Weg bis hin zur Promotion gehen und eine akademische Karriere einschlagen konnte. Ich habe soziale Mobilität am eigenen Leibe erlebt. Heute erlebe ich jedoch, dass junge Menschen, um ihre Zukunft betrogen werden, weil man Gleichmacherei mit Chancengleichheit gleichsetzt und das Niveau so lange absenkt, bis man den kleinsten gemeinsamen Nenner erreicht hat. Wir brauchen weltbeste Bildung, die jungen Menschen individuelle Zukunftschancen eröffnet. Wir brauchen frühkindliche Förderung im sportlichen, musischen und sprachlichen Bereich, damit alle an der Gesellschaft teilhaben können. Wir brauchen Grundschulen mit engagierten Lehrern, die angemessen bezahlt werden. Wir brauchen wieder verbindliche Schulempfehlungen und vor allem ein starkes und intelligentes, gegliedertes Schulwesen. Wir brauchen mehr Flexibilität, mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Digitalsierung. Vor allem muss die Politik damit aufhören, jungen Menschen einzureden, sie hätten im Leben versagt, wenn sie nicht studieren. Wir brauchen mehr Respekt vor individuellen Lebensentwürfen. Wir müssen die Ausbildung wieder stärken. Aber auch an den Hochschulen liegt vieles im Argen. Eine vollkommen planlose Ministerin verwaltet unsere Hochschulen nur noch. Es fehlt jede Vision. Es geht nur noch darum, möglichst viele junge Menschen zu möglichst geringen Kosten zum akademischen Abschluss zu bringen. Wir müssen in der Breite wieder Spitzenklasse werden. 

Die innere Sicherheit ist eine Kernkompetenz des Staates! Ein starker Rechtsstaat ist Garant für Freiheit und Bürgerrechte. Deshalb dürfen wir es nicht zulassen, dass rechtsfreie Räume entstehen. Die Ereignisse in Stuttgart haben gezeigt, dass grün-schwarz die innere Sicherheit zu lange vernachlässigt hat. Baden-Württemberg benötigt eine starke und gut ausgebildete Polizei. Politiker müssen deutlich erkennbar, hinter den Menschen stehen, die täglich unter erheblichem persönlichen Risiko für unsere Sicherheit sorgen. Die rot-rot-grüne Regierung von Berlin hat jetzt mit einem neuen Gesetz die Polizei unter einen Generalverdacht gestellt. Das darf bei uns nicht passieren. Deshalb brauchen wir die Rechtsstaatspartei FDP in der Regierung. Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hat pandemische Ausmaße angenommen. Wir brauchen eine Landesregierung, die nicht wegschaut, sondern den Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft zur Priorität macht. Dafür brauchen wir mehr und vor allem spezifisch ausgebildete Polizeikräfte, mehr Ressourcen bei den Justizbehörden und Präventionsmaßnahmen. Auf Bundesebene muss Baden-Württemberg sich für eine Verschärfung des Strafrechts stark machen, da von der Bundesjustizministerin hier nichts zu erwarten ist.

 

Ein weiteres Thema, das mir sehr am Herzen liegt –auch wenn es nur bedingt ein landespolitisches Thema ist- ist das antiquierte deutsche Familienrecht, in dem es nur Verlierer gibt. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Baden-Württemberg sich für Shared Parenting Modelle einsetzt, in denen beide Elternteile auch nach einer Trennung sich gleichberechtigt in die Erziehung ihrer Kinder einbringen können. Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich sage, dass es nur Verlierer gibt.

Deshalb bitte ich Sie um Ihre Stimme für meine Nominierung als Landtagskandidat für die FDP.